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Rezepte: Mein Burger vs. „Mein Burger“

Screenshot des "Schwaben-Mac" von www.mcdondalds.deHeute wird wieder einmal ein Burger gebastelt:

Nachdem mein „Schwaben-Mac“ bei der McDonald’s-Aktion „Mein Burger“ leider wieder einmal chancenlos ist (ihr dürft natürlich trotzdem gerne noch abstimmen ;-)), habe ich mich dazu entschlossen, das Ding selbst nachzubauen – natürlich an der einen oder anderen Stelle mit etwas besseren Zutaten.

Screenshot von www.mcdonalds.de mit der "Bastelanleitung"Herzstück des Burgers ist ein paniertes Hähnchenfleisch und ein panierter Camembert. Für den Eigenbau habe ich mich natürlich gegen Formfleisch entschieden – um genau zu sein, auch gegen Hähnchenfleisch, da ich im Kühlregal auf Putenschnitzel stieß, die bereits in der passenden Größe waren – der Metzger hatte leider schon zu und Hähnchenfleisch gab es gerade nur in rund doppelt so großen Packungen. Der Camembert ist die 125-Gramm-Variante. Kein besonderer; zum Panieren tat es für mich auch die REWE-Eigenmarke.

Zwei Putenschnitzel, gewaschen und übereinandergelegt Camembert, in zwei Scheiben geschnitten

Für die Panade kann man pro Burger ein Ei rechnen. Also zwei Eier in die Schüssel, Semmelbrösel daneben und erst die beiden Camembert-Scheiben und dann das Fleisch jeweils in Ei, Semmelbröseln, nochmals Ei und nochmals Semmelbröseln gewendet – und ab damit in die Pfanne:

Zwei Scheiben panierter Camembert in der Pfanne Zwei panierte Putenschnitzel (bereits gewendet) in der Pfanne, im Hintergrund: Panierter Camembert in der Pfanne

Währenddessen werden die Laugenweckle vorbereitet: Auf die untere Hälfte kommen zwei Scheiben Schwarzwälder Schinken, auf die obere eine Mischung aus Ketchup und Barbecue-Sauce (als Ersatz für die „rauchige Tomatensauce“, die ich im Mc-Konfigurator angegeben hatte) und Gewürzgurkenstreifen. Fleisch und Camembert drauf – und fertig ist der Burger!

Aufgeschnittene und mit Schwarzwälder Schinken, Ketchup, Barbecue-Sauce und Gewürzgurken belegte Laugenbrötchen Dieselben Brötchen, belegt mit panierten Putzenschnitzeln und paniertem Camembert

Zum Abschluss nochmals die Gesamtansicht und der Querschnitt des Burgers (der Käse ist etwas dünner geworden, da sich beim Braten doch ein Teil aus der Panade verabschiedet hat und dann irgendwie dazu reingestopft wurde…):

Laugenbrötchen, belegt mit Schwarzwälder Schinken, paniertem Putenschnitzel, paniertem Camembert, Gewürzgurken und Ketchup / Barbecue-Sauce Laugenbrötchen, belegt mit Schwarzwälder Schinken, paniertem Putenschnitzel, paniertem Camembert, Gewürzgurken und Ketchup / Barbecue-Sauce (Querschnitt)

Insgesamt sehr lecker; Achtung: Verliert am Anfang etwas Flüssigkeit, vermutlich vom paniertem Camembert! Und jetzt viel Spaß beim Nachbauen :-)

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Im Test: McDonald’s Just Stevinho

Verpackung "Just Stevinho" geschlossen

Nach dem Test des N.Y. Cheesebeef letzte Woche habe ich mir heute in der Mittagspause den Sieger des „Mein Burger“-Wettbewerbs vorgenommen: Der Burger von Steve Krömer, ganz unbescheiden „Just Stevinho“ genannt, konnte von den fünf Finalisten die meisten Stimmen auf sich vereinen. Vorweg: Nicht ganz zu Unrecht.

Verpackung und Ersteindruck („Unboxing“)

"Just Stevinho" von der Seite

Offenbar war ursprünglich auch geplant, den Gewinner in der ersten der fünf Aktionswochen laufen zu lassen: Die Verpackung spricht noch von „präsentieren wir zum Auftakt…“.

Der erste Eindruck ist gut: Rucola und Gurken versprechen Frische (ich bin ohnehin ein großer Freund von Salatgurken auf Burgern, im Vergleich zu den üblichen Essiggurken wirkt das Ergebnis deutlich interessanter) und gegen ein Stück paniertes Hähnchen lässt sich ja auch nichts einwenden. Auch optisch ist der Burger durchaus ansprechend.

Aufbau

"Just Stevinho" geöffnetVon oben nach unten laut Zutatenliste:

  • Hamburger Royal Brötchen
  • Kräuter-Sauce
  • Salatgurke
  • Rucolasalat
  • Emmentaler Käse
  • Hähnchenfleisch paniert
  • Hamburger Royal Brötchen

Allerdings scheinen die Burgermacher am Stuttgarter Hauptbahnhof eine der Zutaten vergessen zu haben: Käse konnte ich auf dem Burger keinen finden…

Handhabung

Im Gegensatz zur Vorwoche gibt es zur Handhabung keine Kritik: Bei paniertem Hähnchenfleisch tropft eben kein Fett und die Sauce war in genau der richtigen Menge aufgetragen: So, dass nichts raustropft, sie aber geschmacklich gut herauskommt.

Geschmack

"Just Stevinho" angebissenDamit sind wir auch schon beim wichtigsten Punkt angekommen: Der Burger schmeckt alles in allem sehr gefällig. Die einzelnen Komponenten harmonieren sehr gut, durch Kräutersauce, Rucola und Gurken wirkt er ein Stück frischer als ein normaler McChicken. Der Käse, wäre er denn vorhanden gewesen, hätte sicher auch gut gepasst ;-) Allerdings ist der Stevinho geschmacklich auch nicht so arg weit vom McChicken entfernt.

Fazit

Der Just Stevinho ist ein solider Burger, dessen Sieg durchaus vertretbar ist, aber nichts spektakuläres. Eben ein McChicken, der in einigen entscheidenden Details verbessert wurde. Da gibts nichts zu meckern – sympathischer war mir aber (trotz der schlechteren Gesamtwertung) der N.Y. Cheesebeef von letzter Woche: Einfach weil der Burgerbastler dort den Mut hatte, möglichst viel Zeug zwischen zwei Brötchenhälften zu klatschen und ein schön fettiges Stück Burger zu erschaffen. Der Versuch war eben nur nicht hundertprozentig erfolgreich – im Gegensatz zum heutigen Burger, bei dem wenig riskiert, aber auch kein Fehler gemacht wurde.

Gesamtnote: 2+

Der Just Stevinho ist noch bis zum 6. Juli bei McDonald’s erhältlich. Danach erwartet uns für eine Woche der McBrezel, der unter Anderem mit Bayerischem Leberkäse, Bergkäse und Röstzwiebeln überzeugen möchte.

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Im Test: McDonald’s N.Y. Cheesebeef

Verpackung "N.Y. Cheesebeef" geschlossen

Seit dem 22. und noch bis zum 29. Juli ist bei McDonald’s der erste Burger der „Mein Burger“-Reihe verfügbar. McDonald’s Deutschland hatte über seine Internetseite dazu aufgerufen, aus vorgegebenen Zutaten (und unter relativ engen Beschränkungen der Zutatenanzahl) seinen eigenen Burger zusammenzustellen. Die Ergebnisse konnten direkt online bewertet werden. Die fünf Finalisten sind nun alle jeweils eine Woche bei McDonald’s käuflich zu erwerben.

Grund genug, meine alte Tradition der Burgertests wieder aufleben zu lassen.

Verpackung und Ersteindruck („Unboxing“)

Die Kartonverpackung des N.Y. Cheesebeef wirkt durch ihre geriffelte Struktur verhältnismäßig wertig. Die Packung ist großzügig dimensionert – wohl deswegen, weil auch der Big Flavour in Woche fünf die gleiche Packung nutzt: Der Burger in der Größenordnung des Big Tasty ist bereits mit auf der Packung aufgedruckt.

Optisch wirkt der Burger auf den ersten Blick etwas befremdlich: Der Durch"N.Y. Cheesebeef" von schräg obenmesser der Fleisch-Patties liegt über dem Durchmesser des Brötchens, was bereits auf Schwierigkeiten in der Handhabung hindeutet.

Aufbau

"N.Y. Cheesebeef" von der SeiteVon oben nach unten laut Zutatenliste:

  • Hamburger Royal Brötchen
  • Rauchige Tomatensauce
  • Honig-Senf-Sauce
  • Batavia-Salat
  • Karamellisierte Zwiebeln
  • Cheddarkäse
  • Rindfleisch mittel
  • Cheddarkäse
  • Rindfleisch mittel
  • Hamburger Royal Brötchen

Dass zwei verschiedene Saucen in dem Burger verbaut sind, sieht man dem Ergebnis allerdings nicht an: Sie verbinden sich offenbar zu einer tomatigen, leicht scharfen Pampe. Die karamellisierten Zwiebeln sehen wie zu erwarten auch nicht ganz so prickelnd aus wie auf der McDonald’s-Homepage, sie fühlen sich beim Essen komisch an – und auch geschmacklich könnte man sie vermutlich weglassen, ohne großen Schaden anzurichten.

Handhabung

Wie bereits beim Auspacken vermutet, zeigt der Burger hier seine erste Schwäche. Neben den großen Fleischstücken erschwert auch die Menge an Sauce das Handling des Burgers. Außerdem ist der Burger verhältnismäßig fettig. Also: Nicht unbedingt für den Drive-In geeignet, sondern eher für Situationen, in denen man sich danach die Hände waschen kann.

Geschmack

"N.Y. Cheesebeef" angebissenDurch die leichte Schärfe wirkt die Sauce nicht uninteressant, allerdings ist der Geschmackseindruck recht schwer zu greifen – ich weiß nicht, ob die Honig-Senf-Sauce dem Gesamteindruck wirklich gut getan hat. Ähnliches gilt wie oben geschrieben für die karamellisierten Zwiebeln. Dennoch ist der Eindruck insgesamt positiv – durch die Menge an Fleisch und die beiden Käsescheiben handelt es sich eben weniger um einen besonders feinen oder durchdachten, sondern eher um einen intensiven Geschmack.

Fazit

Die „Mein Burger“-Reihe beginnt mit einem verhältnismäßig klassischen Burger, der mit der Saucenkombination interessante Akzente setzt. Geschmacklich ist er damit durchaus im positiven Bereich, Schwächen zeigt er eher in der Handhabung.

Gesamtnote: 2-3

Der N.Y. Cheesebeef ist noch bis morgen (29.06.) bei McDonald’s erhältlich. In der Woche vom 30.06. bis 06.07. gibt es den Just Stevinho, der sich im Finale des „Mein Burger“-Wettbewerbs durchsetzen konnte.

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