Rezepte: Asia-Burger und Sirup-Burger (mit Nachtisch)

Disclaimer: Falls jemand von meiner Krankenversicherung mitliest: Dies entspricht nicht meinen normalen Ernährungsgewohnheiten 😛

Mein Mittagessen heute bestand aus zwei spontanen Kreationen aus dem Burger-Bereich, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Vorbereitung

Bevor es losgeht wurde natürlich eingekauft, zusammengestellt und bereits etwas Gemüse geschnippelt (Zucchini und Paprika). Das Ergebnis seht ihr im Bild rechts. Hier nicht abgebildet sind nur Salz, Pfeffer, Olivenöl, Sonnenblumenöl sowie Rosinen, Gelee und Sahne für den Nachtisch. Mit auf dem Bild auch die Getränke: Disaronno mit Ginger Ale (ich hatte letztens das Set mit Ginger Ale und Glas gekauft, weil es weniger gekostet hatte als der Amaretto alleine, den ich für einen Tiramisu gebraucht hatte) und natürlich Kaffee.

Der Asia-Burger

Der erste Schritt war dann die Vorbereitung des Fleischs: 200 g Rinderhackfleisch wurden mit Salz und Pfeffer gemischt und ungefähr im Verhältnis 3/5 (für den Asia-Burger, rechts im Bild) zu 2/5 (für den Sirup-Burger, links im Bild) aufgeteilt und in Form gebracht. Währenddessen habe ich bereits Olivenöl im Wok erhitzt, um dort die Zucchini- und Paprikastreifen anzubraten und dann mit einer Marinade aus Sojasauce, Ketchup und Honig abzulöschen (die war aber nicht so ganz überzeugend – wer bessere Ideen für süß-saure Marinaden hat, bitte in die Kommentare!)

         

Danach wurde das Fleisch in Sonnenblumenöl von beiden Seiten angebraten und nach dem Wenden mit Käse belegt. Die Brötchenhälften kamen in den Toaster. Die Ananasscheibe habe ich ganz zum Schluss ebenfalls für ein paar Sekunden in die Pfanne gelegt, um sie auf Temperatur zu bringen.

Belegt wurde der Bürger dann wie folgt (von unten nach oben):

  • Untere Brötchenhälfte
  • Salatblatt
  • Mariniertes Gemüse
  • Fleisch
  • Käse
  • Ananasscheibe
  • Sweet-Chili-Sauce
  • Obere Brötchenhälfte

Fazit: Insgesamt ein ganz ordentlicher Burger, das Gemüse (und insbesondere die Marinade) war aber nicht optimal. Nächstes Mal lasse ich es zumindest besser abtropfen. Auch mal einen Versuch wert wäre, statt dem Gemüse eine richtige süß-saure Sauce mit eingelegten Ananas- und Karottenstreifen etc. im unteren Teil des Burgers unterzubringen und oben dafür nur die scharfe Sauce einzusetzen. Durch die Marinade war das Handling auch nicht optimal, da der Burger deutlich an Flüssigkeit verlor, sobald man ihn aus der Waagerechten in eine andere Position brachte.

Der Sirup-Burger

Der zweite Burger stammt eindeutig aus der Kategorie „Viele Kalorien auf wenig Raum“. Inspiriert vom Country McGriddles und weil ich gerade noch toastergeeignete Waffeln rumliegen hatte, entschied ich mich für einen ordentlich fettigen Frühstücksburger. Dazu gehören selbstverständlich Bacon-Streifen, die ich parallel zum Fleisch in einer zweiten Pfanne erhitzte. Kurz bevor das Fleisch durch war, kamen die Waffeln in den Toaster, um dann, kaum dass sie ihm wieder entsprungen waren, wie folgt belegt zu werden (von unten nach oben):

  • Waffel
  • Ahornsirup
  • Drei Bacon-Streifen
  • Fleisch
  • Käse
  • Waffel
  • Ahornsirup

Fertig ist der Sirup-Burger!

Fazit: Sehr lecker. Ein „Burger“ ohne Schnickschnack, dafür mit einer angenehm süßen Note. Gerade für ein warmes Frühstück definitiv geeignet, aber auch wie hier als Übergang zwischen Mittagessen und Nachtisch durchaus empfehlenswert. Vom Handling sogar besser als erwartet: Die Waffeln saugen den Ahornsirup ganz gut auf, sodass man zwar klebrige Finger bekommt, aber nicht all zu viel Flüssigkeit aus dem Burger läuft.

Nachtisch: Ananasringe mit Weingelee und Rosinen

Um die übrigen Ananasscheiben aus der angebrochenen Dose loszuwerden, habe ich sie spontan zu einem Nachtisch verarbeitet: Mit Weingelee bedecken, Rosinen drüber und das ganze mit ordentlich Sprühsahne eindecken et voilà – fertig ist die Kaloriensammlung!

Zu den Burgern gab es Amaretto mit Ginger Ale (mal ausprobiert – ist allerdings nicht ganz mein Geschmack, das nächste Mal bleib ich doch lieber beim Bier), zum Nachtisch einen Kaffee. Und jetzt brauch ich erst mal meinen Verdauungsschlaf 😉

Ein Gedanke zu „Rezepte: Asia-Burger und Sirup-Burger (mit Nachtisch)“

  1. Hi, kenn mich im Bloggen nicht so aus, deshalb hier ein Kommentar, der eigentlich keiner ist und eine Frage enthält. Vielleicht kann man mich an die richtige Stelle beamen.

    Zu Beginn aber, diese Burger lesen sich in der Beschreibung wunderbar und werden von mir mit Sicherheit getestet. Habe es schon meiner Sammlung einverleibt. Allein das Lesen verursacht schon tropfende Zähne. Soweit das.

    Ich bin auf der Suche nach dem Erleben, dass man eine Frage gestellt bekommt, die irgendein Problem oder eine Hilfestellung abfragt. Man gibt kund der Sache nachzugehen begibt sich also gutmütig und hilfreich an das Durchdenken des Problems und will eine Lösung finden, verwendet dafür viel Zeit, kommt dann zum Fragenden und der hat einfach was gemacht was ihm so ein viel unt tut so als würde man etwas wirr reden und ihn stören. Es interessierte ihn eine Lösung oder Antwort überhaupt nicht. So oft bin ich schon darauf reingefallen und werde langsam geradezu rasend und empfinde es als eine Verarsche sondergleichen. Im Prinzip ärgere ich mich aber auch über mich selber.

    Gibt es da in der Philosophhie einen Namen dafür. Sowohl für mein Verhalten als auch das dieser gedankenlos fragenden. Bisher war ich immer der Überzeugung, es gibt keine dummen Fragen sondern nur dumme Antworten, aber ein bisschen bröckelt da meine Überzeugung.

    In Erwartung einer Reaktion verbleibe ich mit besten Wünschen an Dich

    Christopher

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